Hohe Systemverfügbarkeit
Minimierung ungeplanter Ausfälle und Sicherstellung des kontinuierlichen Betriebs sicherheitskritischer Systeme durch regelmäßige Wartung, Instandhaltung und kompetente Reparaturen
KRITIS-Dachgesetz
Betreiber kritischer Anlagen müssen nach dem KRITIS-Dachgesetz Anforderungen an die physische Sicherheit erfüllen und ihre Anlagen gegen unbefugten Zutritt schützen. Das KRITIS-Dachgesetz ist seit 2026 in Kraft und verpflichtet erstmals bundesweit zu Maßnahmen für die physische Resilienz, etwa Zutrittskontrolle, Zäune und Sperren.
Die NIS2-Richtlinie regelt im Unterschied zum KRITIS-Dachgesetz die Cybersicherheit und betrifft einen deutlich größeren Kreis von Unternehmen. Beim physischen Zutritt greift NIS2 dort, wo IT-Systeme in Serverräumen, Rechenzentren und Leitwarten vor unbefugtem Betreten geschützt werden müssen.
Physische Zutrittskontrolle für kritische Infrastrukturen teilt eine Anlage in Sicherheitszonen: Perimeter, Haupteingänge und interne Bereiche bis hin zu hochkritischen Zonen wie Serverräumen. Für jede Zone wird festgelegt, wer Zutritt erhält und wie sich Personen identifizieren. Zutritte werden revisionssicher protokolliert, damit Betreiber ihre Schutzmaßnahmen bei Prüfungen nachweisen können.
dormakaba unterstützt Betreiber kritischer Anlagen bei der physischen Zutrittssicherung mit Zutrittskontrolle, Vereinzelung, Schließsystemen und Türtechnik aus einer Hand, von der Zonenplanung bis zum Service im laufenden Betrieb.
Weitere Anforderungen an Betreiber kritischer Anlagen
Neben Zonen, Zutrittsrechten und Protokollierung müssen Betreiber sicherstellen, dass:
mechanische und elektronische Systeme konsistent zusammenspielen, etwa Schließanlage und elektronische Zutrittskontrolle
Türen und Zutrittssysteme bei Ausfällen, Störungen oder Sabotage einen definierten sicheren Zustand einnehmen und Fluchtwege nutzbar bleiben
Zutrittssysteme regelmäßig gewartet, aktualisiert und auf neue Angriffsvektoren geprüft werden
Historisch gewachsene Zutrittssysteme erfüllen diese Anforderungen oft nur teilweise, vor allem bei Ausfallsicherheit und Aktualität. Eine Bestandsaufnahme der Zutrittsarchitektur zeigt, wo Lücken liegen. dormakaba bietet dafür einen strukturierten Security & Health Check an.
dormakaba plant den Zutritt in kritischen Anlagen als mehrschichtiges System, in dem jede Zone ein eigenes Schutzziel und eigene Zutrittstechnik hat.
Zone | Schutzziel | Technik | dormakaba Produkte |
|---|---|---|---|
Perimeter | Gelände schützen | Der Perimeter ist die äußerste Schutzzone einer kritischen Anlage. Drehsperren mit elektronischen Zutrittslesern stellen am Perimeter sicher, dass nur berechtigte Personen das Gelände betreten. | |
Haupteingänge | Personenfluss kontrollieren | Haupteingänge sind die am stärksten frequentierten Zutrittspunkte einer kritischen Anlage. Automatische Türen, Zugangskontrolle, Notausgangssysteme und robuste Türbeschläge sorgen für zuverlässiges Schließen, Verriegeln und langfristige Sicherheit. | |
Interne Bereiche | Hochkritische Zonen wie Betriebsbereiche und Serverräume absichern | In den Innenbereichen sorgen intelligente Zutritts- und Türlösungen für einen sicheren und reibungslosen Personenfluss. Sie regeln, wer bestimmte Bereiche betreten darf, und unterstützen eine klare Zoneneinteilung im gesamten Gebäude. | |
Service & Betrieb | Verfügbarkeit sicherstellen | Sicherheit endet nicht mit der Installation. Wartung, Updates und Patches sowie Security & Health Checks schließen kritische Lücken und sorgen für eine vollständige Rückverfolgbarkeit über den gesamten Systemlebenszyklus hinweg. |
KRITIS-konforme Sicherheit ist kein einmaliges Projekt. Gesetzliche Anforderungen, Bedrohungslagen und Betriebsbedingungen verändern sich. Deshalb unterstützt dormakaba Betreiber kritischer Infrastrukturen auch im laufenden Betrieb, z. B. durch regelmäßige Überprüfung von Zutrittskonzepten, Bewertung der Systemaktualität sowie strukturierte Security- und Health-Checks. So bleibt physische Sicherheit auch langfristig wirksam, aktuell und auditfähig. Ihre Vorteile auf einem Blick:
Minimierung ungeplanter Ausfälle und Sicherstellung des kontinuierlichen Betriebs sicherheitskritischer Systeme durch regelmäßige Wartung, Instandhaltung und kompetente Reparaturen
Unterstützung bei Normen, Prüfpflichten, Audits und Nachweisdokumentation.
Regelmäßige Updates und Patches schließen Schwachstellen und halten Systeme auf dem Stand der Technik
Vorbeugende Wartung reduziert Reparaturen, verlängert die Nutzungsdauer und schafft Kostentransparenz.
Erhalten Sie zusätzlich einen strukturierten Überblick über Zustand und Schutzniveau Ihrer Sicherheitsinfrastruktur – inklusive konkreter Handlungsempfehlungen zur Systemhärtung und Modernisierung
Häufig gestellte Fragen zu KRITIS-relevanten Themen
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