KRITIS stellt Betreiber kritischer Infrastrukturen vor neue Anforderungen an Sicherheit, Resilienz und Nachweisbarkeit. Mit dem KRITIS-Dachgesetz rücken neben IT-Sicherheit auch physische Sicherheitsmaßnahmen stärker in den Fokus.
Gebäude, Anlagen und sensible Bereiche müssen so abgesichert sein, dass sie im laufenden Betrieb funktionieren, im Störfall stabil bleiben und gesetzeskonform und auditfähig nachvollziehbar dokumentiert werden können.
Gerade der Zutritt zu kritischen Bereichen spielt dabei eine zentrale Rolle: vom Perimeter über Gebäudeeingänge bis hin zu hochsensiblen Zonen.
dormakaba unterstützt Betreiber kritischer Infrastrukturen dabei, KRITIS-konforme Zutritts- und Türkonzepte aufzusetzen, die physische Sicherheit, Betriebssicherheit und Auditfähigkeit verbinden.
Neue Verantwortung für Betreiber
KRITIS-Anforderungen an physische Sicherheit gehen über einzelne Maßnahmen hinaus. Betreiber müssen sicherstellen, dass:
Zutrittsrechte klar geregelt und nachvollziehbar sind
Sicherheitszonen logisch aufgebaut und wirksam getrennt werden
Mechanische und elektronische Systeme konsistent zusammenspielen
Der Betrieb auch bei Störungen oder Ausfällen abgesichert bleibt
Sicherheitsmaßnahmen regelmäßig überprüft und dokumentiert werden können
In der Praxis zeigt sich häufig, dass historisch gewachsene Systeme diese Anforderungen nur teilweise erfüllen – insbesondere im Hinblick auf Nachweisbarkeit, Resilienz und Aktualität.
Warum also jetzt im KRITIS-Kontext handeln?
Angreifer suchen gezielt nach dem schwächsten Glied
Physische und digitale Angriffe verschmelzen
Schon eine einzelne Zutrittslücke kann zentrale Dienste lahmlegen
Nachweisfähigkeit wird gesetzliche Pflicht