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Zeiterfassung wird zur Pflicht für alle Unternehmen in der EU

Arbeitgeber werden nach dem Urteil des Europäischen Gerichtshofs vom 14. Mai verpflichtet, die gesamte Arbeitszeit ihrer Beschäftigten systematisch zu erfassen, und nicht nur wie bisher die Überstunden. Alle EU-Staaten müssten dies durchsetzen, entschieden die obersten EU-Richter. Nur so lasse sich überprüfen, ob zulässige Arbeitszeiten überschritten würden. Und nur das garantiere die im EU-Recht zugesicherten Arbeitnehmerrechte. Ohne ein System zur Messung der täglichen Arbeitszeit könnten weder die geleisteten Stunden und ihre zeitliche Verteilung noch die Zahl der Überstunden objektiv und verlässlich ermittelt werden, erklärte der Gerichtshof.

Die Mitgliedsstaaten müssen nun alle erforderlichen Maßnahmen treffen, um die Beachtung der Mindestruhezeiten zu gewährleisten und jede Überschreitung der wöchentlichen Höchstarbeitszeit zu verhindern. Zu den erforderlichen Maßnahmen zählt eine Verpflichtung der Arbeitgeber, ein objektives, verlässliches und zugängliches System einzuführen, mit dem die von einem jeden Arbeitnehmer geleistete tägliche Arbeitszeit gemessen werden kann. Es obliegt dabei den einzelnen Mitgliedsstaaten, im Rahmen des ihnen insoweit eröffneten Spielraums, die konkreten Modalitäten zur Umsetzung eines solchen Systems, insbesondere dessen Form, festzulegen. So können die Vorgaben für die Unternehmen je nach Größe oder Tätigkeit unterschiedlich ausfallen.

Systeme zur Arbeitszeiterfassung nötig

Das Urteil könnte große Auswirkungen auf den Arbeitsalltag in der EU haben. Denn längst nicht überall werden Arbeitszeiten systematisch erfasst. Nach dem Urteil müssen Arbeitgeber nun Zeiterfassungssysteme einrichten. Auch die Arbeit im Home-Office oder im Außendienst müsste künftig registriert werden, etwa über Apps oder am Laptop. Denn moderne Zeiterfassung hat heute nichts mehr mit dem Stempeln an den mechanischen Stempeluhren zu tun. Es geht auch nicht hauptsächlich um Kontrolle, sondern um Transparenz für den Mitarbeiter und den Arbeitgeber. Von modernen Zeiterfassungssystemen profitieren beide Seiten. Der Mitarbeiter bekommt einen Überblick über seinen Arbeitsalltag und ein flexibles Arbeitszeitmodell eröffnet ihm Chancen, Arbeit mit der Familie und seiner Freizeit besser in Einklang zu bringen. Das erhöht die Mitarbeiterzufriedenheit. Davon profitiert auch der Arbeitgeber, der so seine Fachkräfte besser an sich binden kann. Außerdem ist er rechtlich immer auf der sicheren Seite.

Jedes Unternehmen hat je nach Branche und Größe unterschiedliche Anforderungen. Anbieter wie dormakaba als Spezialist für Zeiterfassung seit über 100 Jahren können Unternehmen kompetent beraten. Dank des breiten Produktportfolios kann dormakaba den Unternehmen immer die Lösung bieten, die am besten zu ihnen passt. Mitarbeiter erfassen ihre Arbeitszeiten mittels berührungslosem RFID-Ausweis oder Biometrie an einem stationären Zeiterfassungsterminal, am PC oder mit dem Smartphone - egal, ob zuhause im Home-Office, mobil unterwegs oder am Arbeitsplatz. Zeiterfassungssysteme von dormakaba garantieren ein minutengenaues, professionelles Zeitmanagement. Von der Software bis zum Terminal lassen sich die Zeitmanagement-Lösungen exakt an Größe und Anforderungen des jeweiligen Unternehmens anpassen. Außerdem kann es sinnvoll sein, das Thema Zeiterfassung nicht allein zu betrachten, sondern mit einer sicheren Zutrittskontrolle zu kombinieren oder Auftragszeiten mit zu erfassen.

 

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