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cube Berlin, Berlin

Der smarte, sichere Bürowürfel mit virtuellem Gehirn.

Florian Laurisch, - CA Immo

«Die Lösung ist technisch anspruchsvoll und derzeit in Bürogebäuden einzigartig. Alles funktioniert vollständig berührungslos und ist damit auch besonders hygienisch. Denn das Smartphone kann die ganze Zeit in der Tasche bleiben. Die Integration von Aufzugsanlagen, Zutrittskontrolle und vielen weiteren Bereichen in ein selbstlernendes Gebäude machen die Prozesse für die Nutzer einfach und schnell.»

Basisdaten zum Objekt

Adresse: Washingtonplatz 3 / 10557 Berlin
Fertigstellung: Anfang 2020
Bauherr/Besitzer: CA Immo Bauherr, jetzt Nuveenglobal
Architekturbüro: 3XN Kopenhagen
Partner: KONE

cube Berlin

Direkt neben dem Hauptbahnhof in Berlin wurde Anfang 2020 nach knapp drei Jahren Bauzeit das smarteste Bürogebäude der Hauptstadt fertiggestellt und eröffnet. Das auffällige Gebäude in der Architektur der renommierten dänischen Architekten 3XN (Kopenhagen) mit seiner gefalteten Glasfassade bestehend aus 1816 Glasscheiben in 774 Formaten ist ein echter Hingucker. cube berlin sieht aber nicht nur gut aus, sondern ist zudem smart, intelligent und green. Das Gebäude besitzt ein eigenes „Brain“, ein virtuelles Gehirn. Das Digitalisierungskonzept „Smart Commercial Building“, das Büros und Parkplätze effizienter belegen, das Arbeitsleben der Mieter erleichtern und Energie- und Wartungskosten einsparen soll, hat der Bauherr CA Immo in Zusammenarbeit mit dem Beratungsunternehmen Drees & Sommer sowie dem Startup ThingIt selbst entwickelt. Die gesamte Gebäudetechnik ist vernetzt:

Kundenanforderungen an dormakaba

  • Vernetzte Sicherheit
  • Smartphone als Schlüssel
  • Integration von Zutrittskontrolle und Aufzuganlagen in ein selbstlernendes Gebäude

dormakaba Lösung für cube Berlin

Alle Nutzer haben die hauseigene cube-App auf ihrem Smartphone. Sie ist Identitätsnachweis und Werkzeug, mit dessen Hilfe man mit dem Gebäude kommuniziert Die App aktiviert sich über geofencing bei Annäherung an das Gebäude automatisch. Die Zugangsberechtigungen werden geladen und die App aktiviert dann den „Schlüssel“ zur Öffnung der Türen. Mit dem Aufzug erreichen die Mieter von der Tiefgarage die Lobby im Erdgeschoss. Dort passieren sie eine Sensorschleuse. Lesegeräte verbinden sich via Bluetooth mit dem Smartphone und zeigen den Aufzug an, der ohne Wartezeit und zusätzlichen Knopfdruck automatisch auf die gewünschte Etage fährt. Denn über die digitale KONE-Plattform und ihre sichere offene Schnittstelle (API) sind die Zutrittskontrollanlage und alle sieben Aufzüge in die zentrale Gebäudesteuerung „cube brain“ integriert. Auch auf den Mietflächen des Gebäudes kann das Smartphone als Schlüssel zu Büros oder Sicherheitsbereichen genutzt werden. Die Mieter können alle Funktionen selbst steuern. Zutrittsberechtigungen werden nur per Bluetooth im Gebäudeinneren verarbeitet und Daten über sichere Verbindungen erfasst und übertragen.

Die Zutrittskontrolle ist also von den Zugängen über die Aufzüge bis hin zu jedem Büro genau geregelt. Der Zutritt erfolgt mit dormakaba Mobile Access in Verbindung mit der Liftsteuerung des Gebäudes über das Smartphone oder alternativ mit einer Ausweiskarte. Die Online-Zutrittsleser befinden sich an allen zentralen Zutrittspunkten wie Gebäudezugängen, Tiefgarage, Foyer, Aufzügen oder Etagenzugängen. An Türen zu Technikräumen und an den Bürotüren im Mietbereich sind Digitalzylinder installiert. Die Mobile Access Zutrittskontrolle ist über eine API-Schnittstelle in die cube-App integriert, in der die Rechtevergabe und die Zutrittssteuerung erfolgt. Alles in allem ein Zutrittssystem, das sich bewährt hat und für die Nutzer berührungslos und komfortabel ist.

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