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Sichere und saubere Gebäude der Zukunft

Während viele noch vom intelligenten, vernetzten und automatisierten Gebäude für mehr Komfort, Energieeffizienz und weniger Kosten sprechen, ist mit der COVID-19-Pandemie eine weitere Herausforderung auf den Plan getreten: In Zukunft wird das Smart Building auch durch die Bereiche Hygiene und Infektionsschutz definiert.

In den letzten Monaten haben sich Verhaltensweisen und Einstellungen in Bezug auf Berührung und Körperkontakt verändert. Menschen wollen weniger Oberflächen berühren und achten vermehrt auf Hygiene- und Infektionsschutzmaßnahmen. Architekten, Planer und Betreiber stehen hier vor der Herausforderung, wie sich der Infektionsschutz in Gebäuden erhöhen lässt.

Hygiene- und Infektionsschutzmaßnahmen sind meistens so ausgelegt, dass sie den Kontakt einschränken und die Kontrolle erhöhen. Bei Gebäuden gibt es in puncto Zutritt fünf neuralgische Punkte: Eingangsbereich, Durchgänge im Innenbereich, das Öffnen und Schließen von Türen, Zutritt zu nicht-öffentlichen Räumen und Zonen mit großen Menschenmengen. Zum berührungslosen Gang durch Gebäude können unterschiedliche technische Lösungen beitragen.

Automatische Türsysteme

Automatische Schiebetüranlagen oder Karusselltüren an Haupteingängen gewährleisten ein berührungsloses Betreten und Verlassen von Gebäuden. An dieser Stelle müssen häufig weitere, zum Teil sehr komplexe Anforderungen hinsichtlich Barrierefreiheit, Fluchtwegsicherung, Brandschutz oder Zutrittskontrolle erfüllt werden. Zuverlässige Systemlösungen, die individuelle Anforderungen mit den wichtigen Hygienemaßnahmen in Einklang bringen, meistern diese Herausforderungen.

Berührungslose Türen

Durch den Einbau berührungslos funktionierender Zugangslösungen wie automatischen Dreh- oder Schiebetüren kann besonders in stark frequentierten Gebäuden, aber auch im privaten Bereich das Infektionsrisiko verringert werden. Solche schnell reagierenden Türen verwenden Sensoren, um zu ermitteln, wann ein Öffnen oder Schließen erforderlich ist. Damit entfällt die manuelle Betätigung des Türdrückers.

Berührungslose Zutrittskontrolle

Um den Zugang nur für berechtigte Personen zu gewährleisten, werden Automatiktüren mit Zutrittskontrollkomponenten ausgestattet. Der Benutzer verschafft sich über Zutrittsleser mittels seines Mediums (z. B. Ausweis, Smartphone) Zugang zum innenliegenden Bereich. Selbstverriegelnde Panikschlösser ent- und verriegeln und die Türen öffnen sich vollautomatisch. Eine neue Alternative zu Zutrittslesern stellen Weitbereichsleser dar. Diese erkennen berechtigte Transponder aus bis zu zehn Metern Entfernung und gewährleisten eine berührungslose Zutrittskontrolle.

Weitere Maßnahmen und Technologien

Viele der erwähnten Zugangslösungen können mit weiteren Maßnahmen und Technologien ergänzt werden. Neben Schutzkonzepten können auch automatische Desinfektionssysteme, der Einsatz von Wärmebildkameras zur Erfassung der Körpertemperatur oder eine Gesichtserkennung zur Kontrolle der Maskenpflicht eingesetzt werden.

Jedes Gebäude hat individuelle Anforderungen an Sicherheit und Hygiene. Entsprechend gestaltet sich die Hygienestrategie für jedes Gebäude anders und setzt sich aus einer geeigneten Kombination aus technischen Lösungen und Maßnahmen zusammen.

Mehr über berührungslose Zugangslösungen von dormakaba erfahren Sie hier.